Ohne Verkleidung ausspioniert. Das ist die Schlagzeile. Der Geely Galaxy Cruiser 700.

Es rollt durch China. Ich sitze einfach da. Unversteckt. Es ist Geelys erster Versuch, ein wirklich kastenförmiges Biest mit Karosserie und Rahmen zu entwickeln. Und die Leistungszahlen? Rund 1.000 PS.

Es klingt wie Marketing-Flausch, bis man das Auto sieht. Oder lesen Sie die technischen Daten.

Unter der Haube

Die Sache ist ernst. Es ist nicht nur ein in Rüstung gekleideter Crossover. Es sitzt auf einem Body-on-Frame-Chassis. Echte Lkw-Technik. Das Herzstück ist ein Hybrid-Setup. Benzinmotor plus drei Elektromotoren. Sie alle schreien gemeinsam, um die 1000-Fighter-Marke zu erreichen.

Es basiert auf dem Galaxy Cruiser-Konzept, das Anfang des Jahres in Shanghai gezeigt wurde. Vor Ort als Zhanjian bekannt. Die Serienversion ist straffer, aber die DNA ist dieselbe.

Es hat die Kälte überstanden. Tests in Nordeuropa haben es bestätigt.

„Kombinierte Leistung von rund 1.000 PS.“

Was das Auge sieht

Ein Blogger namens Sugar Design hat ein paar Fotos gemacht. Meistens das Backend.

Die ausschwenkbare Heckklappe fällt sofort ins Auge. Das Reserverad wird direkt an der Tür montiert. Es sieht massiv aus. Um das auszugleichen, hat Geely ein Streaming-Rückfahrkamerasystem hinzugefügt. Ein Sensor sitzt über dem Bremslicht, weil… nun ja. Ein riesiges Rad versperrt Ihnen die Sicht.

Das Seitenprofil erzählt mehr von der Geschichte.

  • Breite Kotflügel.
  • Schwarze Säulen, die im Lack verschwinden.
  • Übergroße Seitenspiegel.

Es verfügt über eine Einzelradaufhängung hinten. Selten für diese Klasse. Normalerweise sind diese Rigs aus Gründen der Haltbarkeit mit Blattfedern ausgestattet. Nicht hier. Außerdem gibt es eine elektronisch-mechanische Sperre für das Hinterachsdifferenzial. Du brauchst es. Im Gelände geht es nicht nur um Pferdestärken.

Die Front und die Zukunft

Das Gesicht ist blockig. Buchstäblich.

Große Scheinwerfer sind über die gesamte Breite in einem einzigen LED-Streifen vereint. Die Motorhaubenlinien sitzen hoch. Es entsteht der Eindruck, als würde man nach unten starren. Traditionelle Türgriffe. Weiße Dachoptionen. Und vorne eine LiDAR-Einheit für alle intelligenten Fahrhilfen, die Geely aktivieren möchte.

Also, wohin geht es?

China bekommt es zuerst. Irgendwann in diesem Jahr. Dann Großbritannien. Weitere ausländische Märkte könnten folgen. Noch keine festen Termine.

Die Teaserbilder versprachen viel. Die Fotos des Straßentests bestätigen die Silhouette.

Aber tausend Pferde in einer Stahlbox sind eine seltsame Sache. Was erwarten Sie davon?