Hören Sie auf mit der hypothetischen Panik. Die Sache mit dem Aufwachen um 4 Uhr morgens. Ich brenne darauf, die Spitze Schottlands zu erreichen. Ohne anzuhalten. Immer.

Skeptiker lieben dieses Spiel. Es ist ihr Schild. „Könnte ein Elektrofahrzeug 600 Meilen in einem Atemzug bewältigen?“ Nein, sie seufzen. „Nicht wahrscheinlich.“ Sie umklammern ihre alten Dieselmotoren wie Talismane. Der Peugeot 406 HDI steht verehrt in der Einfahrt.

„Schau dir mein MPG an“, prahlen sie. „800 Meilen bis zu einem leeren Tank.“

Dann erfolgt der Vergleich. Sie spotten über Ihren neuen Vauxhall Elroq. Oder wirklich irgendein Elektrofahrzeug. Sie stellen sich eine Reise vor, die drei Ladestopps erfordert, und tun so, als wären diese Stopps fatale Mängel. Der alte Dieselraucher bekommt die Goldmedaille.

Die Sache ist. VW hat gerade den Diesel für den Golf abgeschafft.

Es tut ein wenig weh. Ja, das tut es. Dieses gleichmäßige Drehmoment war zuverlässig. Vertraut. Aber das Argument, dass man keine langen Strecken mehr fahren könne, ist veraltet. Elektrofahrzeuge können jetzt große Entfernungen zurücklegen.

Wir müssen aufhören, so zu tun, als wäre die Ladeinfrastruktur ein Abgrund. Das ist es nicht. Es ist eine Pause. Eine Kaffeepause. Vielleicht zwei. Sind 600 Meilen mit einer Tankfüllung wirklich besser als 300 Meilen, die man beim Essen in 20 Minuten auftankt?

Denken Sie darüber nach.

Die eingefleischten Benzinköpfe hören nicht zu. Sie werden nicht aufschauen. Sie werden weiterhin über ihren HDi gurren. Unterdessen schreitet die Welt voran. Ich verlasse sie.

Es ist nur Physik. Und Logistik. Und die Zeit vergeht, egal ob man einsteckt oder nicht.

Warum muss der Tank 800 Meilen halten, wenn die Batterie doppelt so schnell lädt? 🚗💨

Niemand verlangt von Ihnen, mit dem Fahren aufzuhören. Hören Sie einfach auf, Angst zu haben. Die Reichweite ist da. Die Angst ist es nicht.

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