China ist weltweit führend. Auf chinesischen Straßen verkehren mehr Fahrzeuge mit neuer Energie – Elektrofahrzeuge, PHEVs usw. – als anderswo. Aber schauen Sie sich den Bruch an. Nur 12,01 % der Gesamtflotte sind sauber. Diese Zahl klingt beeindruckend, bis man erkennt, dass Peking innerhalb von vier Jahren 30 % erreichen will.

Eine gewaltige Lücke.

Zahlen des Ministeriums für öffentliche Sicherheit zeigen, dass bis Ende 2025 43,97 Millionen Fahrzeuge mit neuer Energie registriert wurden.* Fast 69 % sind rein batterieelektrische Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr wechselten rund 34,2 Millionen Neuwagentitel den Besitzer, wobei etwa die Hälfte auf NEVs entfiel. Die Umsätze sind allerdings schwächer und gehen um 13 % zurück, und die Beendigung der Steuererleichterungen könnte zu einem Rückgang der Zahlen führen. Der Markt begrüßt das nicht gerade.

Das Alter ist auf ihrer Seite

Hier ist die Wendung. Von 12 % auf 30 % zu kommen, ist mühsam, aber China hat etwas, was Amerika nicht hat.

Zeit. Oder besser gesagt, das Fehlen davon. Das durchschnittliche Auto in China ist unter 7 Jahre alt. Es ist neu. Glänzend. Einweg.

Vergleichen Sie das mit den Vereinigten Staaten, wo das typische Fahrzeug auf der Straße 12,8 Winter erlebt hat. Diese Rosteimer werden nicht so schnell verschwinden. In China ist der Umsatz schnell. Saubere Technologie verdrängt Spritfresser in einem Tempo, mit dem ältere Flotten einfach nicht mithalten können.

Der Sprint 2030

Dabei geht es nicht nur um elektrische Limousinen. Es ist Teil des „15. Fünfjahres-Aktionsplans zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes“. Das Ziel: Bis 2030 den Höhepunkt der CO2-Emissionen erreichen und den CO2-Ausstoß pro BIP-Einheit um 17 % im Vergleich zum Niveau von 2025 senken.**

„Beim CO2-Peaking geht es nicht nur darum, die Art und Weise zu ändern, wie Menschen ihre Kleinwagen fahren; es geht darum, die Industrielogistik neu zu definieren.“

Auch der Schwertransport muss aufholen. Die Regierung will, dass 25 % der Nutzfahrzeuge, Busse und Lieferwagen mit neuer Energie betrieben werden. Wir reden über Häfen. Baustellen. Orte, an denen seit Jahrzehnten Dieselkönige regieren. Um dies zu ermöglichen, muss die Infrastruktur folgen. Weitere Ladegeräte. Batteriewechsel. Ein Netz-Upgrade.

Wir werden sehen, ob die Hardware mit dem Hype mithalten kann. Wahrscheinlich nicht überall. Aber irgendwo, ja.