Der Oktober bringt eine schwere Ladung mit sich. Zwei markante Konzepte. Kein Flüstern mehr. Peugeot legt auf dem Pariser Autosalon sein Designgesetz fest und will definieren, was als nächstes kommt.
CEO Alain Favey sagte bereits im Juli vor europäischen Journalisten, dass diese Showcars viel darüber verraten werden, wohin die Marke geht. Er hielt sich jedoch an die Details, was in Ordnung ist, lassen Sie uns ein wenig darüber nachdenken. Eines hat er klar gesagt. Die neuen Modelle werden „den Weg weisen“.
Er orientierte sich an der Vergangenheit, wie man es von einer französischen Marke erwarten würde, die nicht verlernt hat, wie man ein richtiges Chassis baut. „Unser Erbe ist sehr wichtig“, sagte Favey. Aber er fügte einen Vorbehalt hinzu. Es ist nicht nur Nostalgie um ihrer selbst willen.
„Es gibt uns Ideen für die Zukunft.“
Klingt vernünftig. Schauen Sie sich die E-Legend an. Das war nicht nur ein Museumsstück, es war eine moderne Interpretation des 504-Coupés aus den 60er-Jahren. Das Polygon? Es neckte den E-208, indem es die Seele des legendären 205 trug.
Erwarten Sie jedoch nicht, den neuen e-2008 in Paris zu sehen. Die Gerüchteküche brodelte und erwartete eine Enthüllung auf heimischem Boden. Favey hat es getötet. Der Supermini der zweiten Generation kommt später. Nächstes Jahr. Ein engagierter Start. Lass es zu seinen eigenen Bedingungen atmen.
Was bekommen wir stattdessen? Hinweise. Hinweise darauf, wie Peugeot seine Modellpalette komplett auf den Kopf stellen will.
Der Ehrgeiz ist riesig. 1,5 Millionen Verkäufe bis 2030. Derzeit werden 1,1 Millionen verkauft, ein Anstieg um fast vierzig Prozent ist keine leichte Aufgabe. Um dorthin zu gelangen, kommen innerhalb von vier Jahren sieben neue Modelle auf den Markt. Größtenteils aktualisierte Favoriten.
- Neue e-208
- 308-Fließheckmodell der nächsten Generation
- Drei C-Segment-Limousinen, hergestellt in Frankreich
- Zwei Flaggschiffe des D-Segments, Joint Ventures mit dem chinesischen Unternehmen Dongfeng, die in Europa wahrscheinlich nicht zu sehen sind
Werden diese beiden Oktober-Konzepte direkt auf diese Serienautos übertragen? Vielleicht. Schauen Sie sich andererseits noch einmal die Inception oder die Onyx an. Reine Visionen. Keine Produktionspläne beigefügt. Nur Ideen aus Metall und Licht.
Warum überhaupt eine so strenge Grenze zwischen einem Showcar und einem Straßenauto ziehen?
Die Pariser Messe ist nicht nur eine Startrampe. Es ist eine Absichtserklärung. Ob Sie das Auto kaufen oder nicht, Sie werden sehen, was Peugeot von Ihnen erwartet. Oder Sie werden zumindest einen flüchtigen Blick auf den Schatten erhaschen, den es werfen soll.
Bleibt natürlich die Frage, ob der Rest der Welt folgen will.










