General Motors erweitert einen bestehenden Sicherheitsrückruf aufgrund möglicher Mängel an Dachairbags, die in bestimmten älteren Fahrzeugen festgestellt wurden. Diese Maßnahme erfolgt, nachdem neue Tests ein verstecktes Risiko im Zusammenhang mit den Airbag-Gasgeneratoren aufgedeckt haben, was neue Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Passagiere aufkommen lässt.

Der Rückruf betrifft etwa 2.099 Fahrzeuge, insbesondere die Modelle Buick Verano 2014 und Chevrolet Cruze 2014, die mit Dachreling-Airbags von Autoliv ausgestattet sind. Diese Airbags können beim Auslösen an einer Schweißnaht reißen, wodurch scharfe Metallsplitter in den Fahrzeuginnenraum gelangen und eine ernsthafte Verletzungsgefahr für die Insassen darstellen.

Nach Angaben der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ist Korrosion in diesen Airbag-Gasgeneratoren die Hauptursache. Diese Korrosion, die möglicherweise auf Verunreinigungen in der „Inflatorkammer“ zurückzuführen ist, schwächt die Schweißverbindung mit der Zeit. Die geschwächte Verbindung kann dann zu Rissen führen, die letztendlich dazu führen, dass der Gasgenerator bei einem Unfall reißt. Ein kaputter Gasgenerator entfaltet den Airbag möglicherweise nicht vollständig, wodurch die Passagiere weniger geschützt sind und im schlimmsten Fall könnten Fragmente des Gasgenerators in den Fahrzeuginnenraum geschleudert werden.

Dieser erweiterte Rückruf baut auf zwei früheren Rückrufen von GM auf, die fast 30.000 Fahrzeuge betrafen, die mit ähnlichen Dachreling-Airbags ausgestattet waren. Anlass für diese ersten Rückrufe war eine metallurgische Analyse von drei geplatzten Airbags, die bei Unfällen in der Praxis geborgen wurden.

Obwohl die anfängliche Rückrufpopulation auf der Grundlage dieser Feldausfälle erstellt wurde, erbrachten weitere Tests durch GM und Autoliv besorgniserregende Ergebnisse. Eine einzelne Airbag-Probe, die nicht im ursprünglichen Rückruf enthalten war, wies Kontaminationswerte auf, die auf ein mögliches Risiko schließen lassen. Als Vorsichtsmaßnahme beschlossen beide Unternehmen, den Rückrufumfang auf alle potenziell betroffenen Fahrzeuge auszuweiten.

GM plant, die Besitzer dieser zurückgerufenen Fahrzeuge kurz vor Weihnachten zu benachrichtigen. Die Techniker des Händlers tauschen dann kostenlos die gesamten Airbagmodule an der Dachschiene aus, um das zugrunde liegende Problem zu beheben und die Sicherheitsrisiken zu mindern.

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