Wenn es um Motoröl geht, geben Hersteller selten nur eine Antwort. In Ihrem Handbuch werden häufig zwei oder mehr Viskositätsklassen aufgeführt, z. B. 5W-20 oder 5W-30. Sie tun dies, weil Motoren unter völlig unterschiedlichen Bedingungen arbeiten. Die Temperatur ist ein großer Faktor. Wenn Sie wissen, wie die Viskosität tatsächlich funktioniert, können Sie die richtige Flüssigkeit auswählen, anstatt zu raten.

Die Viskosität ist einfach der Strömungswiderstand einer Flüssigkeit. In der Ölwelt verwenden wir die Notation XW-XX. Es sieht aus wie ein Code, ist aber standardisiert. Die Zahl vor dem „W“ zeigt den Durchfluss bei 0 Grad Fahrenheit (-17,8 Grad Celsius) an. Das „W“ steht für Winter. Es steht nicht für Gewicht. Viele Leute glauben, dass es so ist.

Eine niedrigere Zahl bedeutet eine geringere Verdickung bei Kälte. 5W-30 ist weniger dick als 10W-30. Es verdickt mehr als 0W-30. Wenn Sie in einem kalten Klima leben, in dem Öl zu Schlamm wird, sind Viskositäten von 0W oder 5W die beste Wahl. Autofahren im Death Valley? Sie benötigen eine höhere Zahl. Das Öl darf sich nicht verdünnen, bis es seine Schmierfähigkeit verliert.

Die zweite Zahl misst die Viskosität bei 212 Grad Fahrenheit (100 Grad Celsius). Diese Zahl gibt an, wie das Öl einer Verdünnung bei hohen Betriebstemperaturen standhält. 10W-30 verdünnt sich bei starker Hitze schneller als 10W-40. Halten Sie sich an den Bereich in Ihrer Bedienungsanleitung. Arbeiten Sie innerhalb dieser Parameter.

Sobald Sie die Viskosität kennen, suchen Sie nach der Ölsorte. Die meisten Pendler halten sich an die 3-Monats- und 3.000-Meilen-Regel. Durch häufige Wechsel besteht im Vergleich zu herkömmlichen Ölen ein geringerer Bedarf an Spezialölen. Einige Marken wie Mercedes-Benz und BMW empfehlen nur synthetisches Öl. Nutzen Sie die folgende Liste und Ihr Handbuch als Leitfaden. Wechseln Sie nicht willkürlich zwischen den Typen. Wenn Ihr Auto konventionell angefangen hat, bleiben Sie dabei. Wenn synthetische Stoffe verwendet werden, sollten Sie vorsichtig sein, nicht wieder auf herkömmliche Produkte umzusteigen.

Konventionelle vs. synthetische Öloptionen

Konventionelles Öl
Dabei handelt es sich um das bei Händlern verwendete Massenöl. Am günstigsten ist es im Autohaus. Die meisten erfüllen API- und SAE-Standards. Sie bieten kaum Zusatzpakete an. Es ist gut für Besitzer, die das Öl regelmäßig wechseln. Es eignet sich auch für gut eingefahrene Motoren mit geringer Laufleistung.

Konventionelles Premium-Öl
Dies ist das Standardöl für Neuwagen. Führende Marken bieten einen SL-Service an. Diese sind in den gängigen Viskositäten erhältlich. Autohersteller geben normalerweise 5W-20 oder 5W-30 an. Einige erfordern 10W-30. Diese drei Bewertungen decken nahezu jedes leichte Nutzfahrzeug ab. Dies ändert sich, da die Motoren immer präziser werden. Bei bestimmten Ölsorten sind sie wählerischer.

Vollsynthetisches Öl
Diese Öle sind für High-Tech-Motoren konzipiert. Wenn sie strenge Tests bestehen, spiegelt sich dies in der Kennzeichnung wider. Sie haben eine überlegene Leistung. Sie halten länger. Sie schützen besser vor Motorablagerungen. Bei niedrigen Temperaturen fließen sie besser. Sie sorgen auch bei hohen Temperaturen für eine optimale Schmierung. Synthetik ist etwa dreimal so teuer wie herkömmliches Öl. Sie sind nicht immer notwendig. Nutzen Sie Ihr Handbuch als Leitfaden. Wenn kein synthetisches Material erforderlich ist, ist die Verwendung lediglich ein zusätzlicher Kostenfaktor. Die Leistung oder Lebensdauer des Motors wird dadurch möglicherweise nicht verbessert.

Synthetische Ölmischung
Dies ist ein erstklassiges konventionelles Öl mit einer Portion Synthetik. Es wurde für einen besseren Schutz bei starker Motorbelastung entwickelt. Hier sind höhere Motortemperaturen üblich. Diese Öle sind bei Pickup- und SUV-Fahrern beliebt. Sie bieten einen besseren Schutz. Sie kosten in der Regel nur einen Bruchteil mehr als herkömmliche Premiumöle.

Hochleistungsöl
Mehr als 60 Prozent der Fahrzeuge auf der Straße haben mehr als 75.000 Meilen auf dem Tacho. Um diesen Markt anzusprechen, haben Raffinerien Öle mit hoher Laufleistung entwickelt. Dem Öl werden Dichtungspflegemittel zugesetzt. Das Öl kann synthetisch oder konventionell sein. Die Konditionierer erweitern und erhöhen die Flexibilität der inneren Motordichtungen. Sie sind sehr präzise. Sie kommen einigen Motoren zugute. Sie wirken sich nicht auf andere aus.

Einige Unternehmen fügen außerdem Viskositätsmodifikatoren hinzu, um das Öl zu verdicken. Sie fügen auch Anti-Verschleiß-Additive hinzu. Wir werden diese auf der nächsten Seite besprechen.

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