Itala ist zurück. Nach zweiundneunzig Jahren des Schweigens lebt der Name wieder. Nicht als Museumsstück, sondern als Automarke mit Ambitionen. Roberto Fedeli leitet die technischen Arbeiten. Er war früher technischer Direktor von Ferrari. Das ist ein schwerer Stammbaum, den es durch dieses neue Unterfangen zu ziehen gilt.
DR Automobiles hält die Fäden in der Hand. Sie haben zwei Jahrzehnte damit verbracht, chinesische Autos mit italienischen Abzeichen zu versehen. Es funktioniert. Letztes Jahr verkauften sie rund 34.000 ihrer sechs aktuellen Marken in ganz Italien und an verstreuten Orten in der Umgebung. Jetzt wollen sie mehr. Als nächstes kommt Frankreich. Deutschland auch. Große Märkte. Größere Risiken.
Das erste Opfer
Der Turiner Autosalon ist gerade passiert. Itala nutzte es, um ihre Hand zu zeigen. Der 35. Ein 4,4 Meter langer Benzin-Crossover. Es sieht elegant aus. Es kostet ab 35,00 €. Aber das Abzeichen abziehen? Darunter ist der GAC Trumpchi GS3.
Verfeinerung ist der Schlüssel, wenn Ihre Plattform einen anderen Pass hat.
Fedeli berührte die Aufhängung. Andere Italiener haben den Innenraum gestaltet – rotes Leder. Alcantara. Italdesign hat das Äußere optimiert. Mach es hübsch. Sorgen Sie dafür, dass es sich heimisch anfühlt. Spielt es eine Rolle, wo es geboren wurde, wenn die Fahrdynamik nach Modena schreit?
Osca ist im Laden nebenan. Die wiederbelebte Schwestermarke teilt sich den Ausstellungsraum mit Itala. Die Maserati-Brüder gründeten Osca im Jahr 1947. Sie gaben 1967 auf, nachdem sie Rennmaschinen gebaut hatten. Noch keine Pläne für einen modernen Osca. Oder besser gesagt, Gerüchte machen die Runde. Ende letzten Jahres tuschelte die italienische Presse von einem richtigen Sportwagen. 2,0-Liter-Motor von Lotus. Vermutlich der AMG-Viertopf, der im Emira zu finden ist. Abwarten und sehen.
Bauen Sie es hier
DR nennt dies den „Historic Italian Brands“-Plan. Das sind Marketingargumente für die Erweiterung ihres Werks in Macchia d’Isernia. Dort stellen sie bereits zerlegte chinesische Bausätze zusammen. Jetzt fügen sie zwei neue Produktionsanlagen hinzu. Eine Investition von 50 Millionen Euro. Es sollen 50 neue lokale Arbeitsplätze folgen.
Sie planen schließlich fünfzig Itala-Osca-Händler. Die erste wird in Turin eröffnet. Italas ursprüngliches Zuhause. Poesie.
Wird es verkauft? Wahrscheinlich. Der Markt verändert sich. Käufer legen Wert auf Design. Kulturerbe ist heutzutage eine Währung. Aber unter dem Leder und dem Emblem verbirgt sich ein sehr pragmatisches, sehr asiatisches Chassis.











