Volvo kann weiter verkaufen. Das war jedenfalls letzte Woche die Sorge.

Jetzt haben sie die Zustimmung. Konkret hat das Amt für Informations- und Kommunikationstechnologie (OICT) Volvo zugestimmt, weiterhin „vernetzte Fahrzeuge“ zu importieren.

Es ist ein knapper Sieg. Die Regel heißt „Sicherung der Lieferkette der Informations- und Kommunikationstechnologie“. Es trifft hart. Ohne diese Ausgliederung wäre Volvo faktisch daran gehindert, die meisten seiner Autos auf den US-Markt zu bringen.

Warum?

Geely. Die chinesische Holding besitzt die Mehrheit an Volvo. Diese Eigentümerstruktur löste die Warnsignale aus. Gegen Ende seiner Amtszeit stellte Joe Biden einige eiserne Regeln auf. Er wollte chinesischen Autoherstellern die Einreise in die USA verbieten. Software, Hardware, Autos – alles wurde unter die Lupe genommen.

Aber Volvo hat es durch die Bürokratie geschafft.

Die „Connected Vehicles“-Regel tritt für Modelle ab 2027 in Kraft. Es sollte Marken mit chinesischen Links aussperren. Volvo musste sich einem Spießrutenlauf unterziehen. Sie sprachen mit dem Handelsministerium. Sie haben ihre Regierungsführung unter Beweis gestellt. Sie zeigten, wie ihre Technologie funktioniert.

Der Erteilung einer spezifischen Genehmigung folgten konstruktive Diskussionen zu Governance, Technologie und Datensicherheit.

Sicher. Zur Zeit.

Sie haben die Verordnung umgangen. Die US-Regierung akzeptierte ihre Antwort. Von Fall zu Fall.

Feiern Sie noch nicht zu laut. Einige Gesetzgeber drängen bereits stärker. Im Mai brachte der Kongress einen Gesetzentwurf ein, der weniger wie ein Screening als vielmehr wie ein Verbot aussieht. Eine dauerhafte.

Wenn das klappt? Viel Glück beim Importieren.

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